home
EinstiegsseiteAktuellesVitaEnsemblesKonzerteProjektePresseRepertoireDownloadsLinksKontaktD
Pressestimmen

« zurück

23. März 2010
Appenzeller Zeitung
Glanzvoller Abschluss des Appenzeller Winters

Mit dem Cello-Recital von und mit Benjamin Nyffenegger ging die diesjährige Konzertreihe des Appenzeller Winters zu Ende.


Grub. Die Organisatoren erwarteten bei diesem ungewöhnlichen Programm – Bachsuiten für Violoncello solo – lediglich eine Handvoll Kenner der Kammermusik. Laut eigenen Angaben wurden die Veranstalter des Appenzeller Winters «durch einen sehr respektablen Aufmarsch überrascht».

Lange als Lehrstücke verkannt, hat der spanische Cellist Pablo Casals (1876–1973) den Kosmos dieser Suiten unserem Jahrhundert als klanggewordene kinetische Energie wiederentdeckt.

Steile Karriere
Benjamin Nyffenegger ist bereits kurz nach dem Abschluss seines Studiums mit dem Konzertdiplom in Wolfhalden aufgetreten. Seine steile Karriere führte ihn über St. Gallen und Luzern zum Tonhalleorchester Zürich, wo er mit 26 Jahren bereits stellvertretender Solocellist wurde.
Die Ernsthaftigkeit des Vortrages von Benjamin Nyffenegger war Johann Sebastian Bach angemessen: technisch brillant und schnörkellos. Nyffeneggers über 150 Jahre altes französisches Cello füllte den Raum mit seinem vollen Klang und lockte sogar den Sonnenschein auf die grau-grünen Wiesen vor den Fenstern. Die berühmte C-Dur-Suite schien mit ihrer beschwingten Leichtigkeit trotz allen Doppelgriffen den Frühling zu begrüssen.

Auf Wiedersehen im 2011
Der begeisterte Applaus wurde von einer romantischen Zugabe aus dem Karneval der Tiere von Camille de Saint-Saëns belohnt, die die Herzen der Frauen aller Altersstufen zum Schmelzen brachte. Mit diesem Konzert im «Bären», Grub, fand der 18. Appenzeller Winter einen gelungenen Abschluss. Die Konzertreihe wird laut den Veranstaltern im Winter 2011 fortgesetzt. (pd)

« zurück