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Pressestimmen

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9. Januar 2009
Aargauer Zeitung / Life Wochenbeilage
Beschwingte Balance

Cellist Benjamin Nyffenegger und Pianist Andreas Neudauer

Für die Saison 2007/2008 waren sie Pro Argovia Artists, und sie spielen noch immer leidenschaftlich gerne zusammen: der Aargauer Cellist Benjamin Nyffenegger und sein Klavierpartner Andreas Neudauer.
Seit geraumer Zeit spielen die beiden die grosse Literatur für Voloncello und Klavier. Neudauer hat an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich bei Homero Francesch studiert, wurde beim Wettbewerb "Jugend musiziert" in Deutschland mit mehreren ersten Preisen ausgezeichnet und trat schon mit der profilierten Geigerin Julia Fischer auf.

Für Nyffenegger hatte es der 6. Januar 2006 in sich. An diesem Tag wurde nicht nur seine erste Tochter Paula geboren, auch beruflich gab es Gründe zum Feiern. Am selben Tag nämlich wurde dem begabten jungen Cellisten mitgeteilt, dass er nach seinem Probejahr als stellvertretender Solocellist im Tonhalleorchester Zürich nun definitiv und erst noch als jüngstes Mitglied in diesem renommierten Orchester aufgenommen ist.

Im Kulturkreis Windisch kann man nun ein auserlesenes Rezital-Programm erleben- und wie gut Nyffenegger und Neudauer mit ihrer feinfühligen und virtuosen Musikalität zusammenpassen.

Beethovens A-Dur Sonate fordert eine traumwandlerische Balance zwischen musikantischer Virtuosität und schwingender Gesanglichkeit. Ist Robert Schumanns "Adagio und Allegro" op. 70 laut seiner Frau Clara "prächtig, frisch und leidenschaftlich", so fordert Eduard Grieg mit seiner einzigen Cellosonate a-Moll op. 36 die Kunst der Variation in all ihren Facetten heraus. Üppige Klänge und tänzerische Rhytmen lassen auch das Volkstümliche aufklingen.

Sybille Ehrismann

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