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15. Januar 2009
Sempacher Woche
Quintett verwöhnte Publikum zum Neujahr

SCHENKON NEUJAHRSKONZERT MIT SCARPEDIBALLO ALS DANKESCHÖN FÜR DIE BEVÖLKERUNG

Lukas Bucher
Mit Wiener Schmäh und Apéro
prosteten die Schenkoner am
letzten Sonntag auf das neue
Jahr an...

Musik auf höchstem Niveau

...Und am musikalischen Wien lehnte
sich auch das Programm an. Bereits
nach der Ouvertüre stand ein Medley
aus berühmten Operettenmelodien auf
dem Programm. Das Salonorchester
Scarpediballo verwöhnte das sehr zahlreich
aufmarschierte Publikum mit
feinster musikalischer Kost. Das Quintett
besteht aus den Profimusikerinnen
Judith Müller, Violine, Sabine Bachmann-
Frey, Piano und Akkordeon und
den Profimusikern Sven Bachmann,
Klarinette, Fredy Felber, Kontrabass
und Benjamin Nyffenegger, Violoncello.
Scarpediballo präsentierte sich nicht
nur in technischer, sondern auch in tonlicher
Hinsicht und interpretationsmässig
auf absolut höchstem Niveau.
Als absolute Spitzenkönner und Meister
des Faches kosteten die Musikerinnen
und Musiker so quasi jede schwierige
Kadenz und jeden unmöglich erscheinenden
Rhythmuswechsel geradezu
aus. K. und K-mässig ging es weiter
mit Drunt’ in der Lobau, wo der Fiaker
zum Sonntagsspaziergang einlädt.
Im Ungarischen Tanz Nummer 5 von Johannes
Brahms präsentierte sich für
einmal die Klarinette als führendes Instrument.
Ein Versuch, der überaus gut
gelang.
Nach der Pause blieb man mit der Humoreske
von Antonín Dvorak im böhmischmährischen
Raum. Ebenso mit dem
Czardas von Vittorio Monti, einem beliebten
Virtuosenstück, das sich im Repertoire
jeder Zigeunermusik-Kapelle
befindet. Um mit den Pasedoblerhythmen
des Spanischen Marsches und der
Annenpolka (beide von Johann Strauss’
Sohn) wieder nach Wien zurückzukehren.
Viel und sehr warmer Applaus forderte
geradezu zwei Zugaben. Mit zwei
Wiener Liedern wurde das Quintett dem
Wunsch des Publikums gerecht.

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