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2. Januar 2007
Aargauer Zeitung Kulturbeilage
Aargauische Entdeckerlust

Klassik: Zwei neue CDs bescheren ein Hörvergnügen: Thomas Strässle und Christian Zaugg überraschen mit «Dialogues», das Trio La Jalousie mit «Schwarze Augen».

«Dialogues» heisst die eine, «Schwarze Augen» die andere CD. Beide Titel lassen keine Rückschlüsse auf die eingespielten Werke zu. Man rätselt. Die «Schwarzen Augen» scheinen auf den Osten, «Dialogues» auf die Klassik oder die Neue Musik zu verweisen. Demnach gibt es nichts, was die CDs gemeinsam haben? Doch, beide sind von jungen Aargauer Musikerinnen und Musikern eingespielt worden › mit hörenswerten, vergnüglichen Resultaten...

... Ein Hörvergnügen beschert auch das mit Akkordeon (Sabine Bachmann-Frey), Klarinette (Sven Bachmann) und Violoncello (Benjamin Nyffenegger) reizvoll besetzte Trio La Jalousie. Es spielt so genannte Salonmusik auf exzellentem Niveau. Aus Osteuropa stammen das titelgebende «Schwarze Augen» und Musik aus Rumänien und Ungarn, aus Südamerika eine Reihe arrangierter Werke von Astor Piazzolla und Alfonso Alberro. «Aus Wien» wiederum vereint bearbeitete Kompositionen von Carl Michael Ziehrer, Johann Strauss, Ralph Benatzky und Kurt Noack.

Binsenwahrheit: Wer sich dem Leichten verschreibt, darf es nicht leicht nehmen. Tatsächlich ist die hingebungsvolle Art und Weise, mit denen etwa der Klarinettist und der Cellist die Seufzer der «Schwarzen Augen» phrasieren, schöner Beweis für die ernsthafte Beschäftigung mit einem Genre, das nicht «nur» gefällig ist. Wer hört, wie spannend die Dramaturgie des «Fledermaus»-Potpourris aufgebaut ist, wie das «Pingpong» zwischen dem rhythmusstarken Akkordeon, der vorwitzigen Klarinette und dem kantablen Cello funktioniert, der wird in fünf Minuten alles erleben: Walzerseeligkeit und Mini-Drama.

CDs «Dialogues», Pan Classics PC 10193. «Schwarze Augen», The Lute Corner LC CD 0702.

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