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Pressestimmen

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18. Mai 2004
Zürichseezeitung
50 Streicher und ein junger Cellist

Am Sonntag fand das traditionelle Frühlingskonzert des Orchestervereins Horgen ? Thalwil statt. Unter der Leitung von Kevin Griffiths spielten die Musiker mit dem jungen Cellisten die ?Variations sur un thème rococo ? von Pjotr Tschaikowski?

Beeindruckender Cellist

Der Cellist Benjamin Nyffenegger, dessen Soli den Höhepunkt des rund zweistündigen Konzertes darstellten, erlangte bereits nationales Renommee und erspielte sich verschiedene Auszeichnungen. Sein grosses Können stellte er am Sonntag vor dem faszinierten Publikum unter Beweis. Mit den Rokoko-Variationen hatte er sich einer denkbar schwierigen Aufgabe gestellt, die er aber mit Bravour meisterte. Benjamin Nyffenegger wurde den enormen Anforderungen, die dieses Werk sowohl in technischer wie auch in interpretatorischer Hinsicht stellt, in jeder Weise gerecht. Er verstand es, die musikalischen Schönheiten der Komposition glänzend darzustellen.
Dem jungen Virtuosen gelang im Zusammenspiel mit dem Ensemble eine detailliert abgestimmte Homogenität. Es entstand ein schlüssiger Dialog zwischen Solist und Orchester, zumal sich Nyffenegger der Gesamtwirkung stets bewusst blieb. Das Cello sang temperamentvoll und auch leise, folgte in straffem Rhythmus und tänzerischer Leichtigkeit, ohne jedoch jemals an Tiefgang zu verlieren. Der Dirigent Kevin Griffiths sorgte für emotionale Variationen, wobei das Cello eine herausragende Stellung erhielt. Für das mit Anmut und Grazie umgesetzte Werk erhielt besonders der Solist verdient donnernden Applaus. (Anja Müller)

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