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14. November 2003
Wynentaler Blatt
"Das Festival hat mich geprägt"

Unterkulm: Der Cellist Benjamin Nyffenegger gewann ein bedeutendes Stipendium

Der begnadete junge Cellist Benjamin Nyffenegger aus Unterkulm wurde in einem strengen Auswahlverfahren auserkoren, am renommierten Aspen Music Festival and School in den vereinigten Staaten teilzunehmen. Nach einem äusserst arbeitsintensiven Sommer zieht er Bilanz.

Angefangen hat diese Erfolgsgeschichte mit einer Ausschreibung, die Benjamin Nyffenegger, Jungcellist mit Unterkulmer Wurzeln, am Anschlagbrett der Zürcher Hochschule für Musik entdeckte. Initiator des Stipendiums war David Zinman, Chefdirigent der Tonhalle. Angesprochen waren Studenten sowie etablierte Musiker aus dem Profilager. Obwohl sich Nyffenegger keine allzu grossen Chancen ausrechnete, ausgewählt zu werden, ging er als überraschter und glücklicher Gewinner des begehrten Preises hervor.


Ein Cello reist Business-Class

Mit ein paar cleveren Geschichten gelang es dem jungen Musiker, seinem Instrument, das er nur ungern aus den Augen lässt, einen eigenen Platz in der Business-Class zu ergattern. Die Erkenntnis, dass der Weg zum Erfolg meistens über Hindernisse führt, wurde auch ihm auf seiner Reise nach Übersee nicht erspart. Dass er nicht im Besitz des erforderlichen Visums war, kostete ihn eine Stange Geld, jedoch der Höhepunkt der psychischen Belastung war das vorerst nicht mehr auffindbare Cello auf dem Flughafen von Salt-Lake City.
Es blieb erst mal keine Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. In kürzester Zeit galt es, die anspruchsvollen Partituren für das Probespiel einzustudieren. Auch diese Hürde meisterte der junge Künstler brillant und erhielt die Solostelle im Aspen Sinfonia Orchestra. Die Konzerte verliefen sehr erfolgreich und Benjamin Nyffenegger heimste Komplimente vom Dirigenten Michael Stern, Sohn von Isaac Stern, und dem Bratschisten des berühmten Guarneri-Quartetts ein, beides Musiker mit Weltruhm. Darauf folgen Interviews im Radio und weitere interessante Engagements. Er wurde sogar aus den 750 Studenten ausgewählt, für das National Public Radio zu spielen.


Es war wie ein Traum

Dieser unvergessliche Sommer war für Benjamin Nyffenegger unglaublich arbeitsintensiv, doch gleichzeitig mit viel Lust am Spielen und Auftreten verbunden. Er machte wichtige und interessante Bekanntschaften, und diese weiterführenden Erfahrungen vermochten ihn als Mensch wie als Musiker zu prägen. Dafür ist Benjamin Nyffenegger David Zinman wie auch seinem Lehrer Thomas Grossenbacher, dessen Unterstützung ihm sehr geholfen hat, über alle Massen dankbar.

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