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Pressestimmen

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21. Januar 2014
Winterthurer Stadtanzeiger
Düstere Ernsthaftigkeit in h-Moll



Die Winterthurer Symphoniker haben vor vollem Stadthaussaal ein Heimspiel bestritten.
Mit Erfolg und zwei wunderbar eindringlichen Werken.
RAMONA FRÜH

...Schön und klar
Dass auch an diesem Abend Antonín Dvoráks Cellokonzert von 1894/1895 bestimmt und ernst klang, war vor al lem dem leidenschaftlichen Spiel des Solisten Benjamin Nyffenegger zuzu schreiben. Nach der relativ langen Or chesterexposition, in der besonders die Bläser tragende Rollen haben, setzte er mit dem Cello sanft, aber dennoch bestimmt ein, passte sich der Schwermut des Hauptthemas an, entwickelte seine Stimme jedoch durchaus virtuos weiter über die Reprise zu einer glanzvollen Coda.
Der Anfang des langsamen Mittel- satzes mit Cello und Holzbläser gelang besonders gut, im weiteren Verlauf sorgte der knapp 30-jährige Nyffeneg- ger dafür, dass die Solostimme nicht ganz so pathetisch und melancholisch klang, sondern mit schön und klar ausgespielten Melodiebögen gefiel. Auch die Hörner spielten immer wieder tragende Motive, die Steigerungen im letzten Satz waren dann wiederum energisch, wirkten zum Teil gehetzt, mündeten aber in einem fulminant gespielten Schluss...

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