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Pressestimmen

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2. November 2004
Aargauer Zeitung
Auf dem Weg zu einer grossen Karriere

BADEN: Das Duo Benjamin Nyffenegger, Cello und Andreas Neudauer, Piano, beeindruckte

Ein grosser Abend für ein kleines Publikum: der 20-jährige Unterkulmer Cellist Benjamin Nyffenegger und der 22-jährige deutsche Pianist Andreas Neudauer legten Zeugnis ab von ihrem ausserordentlichen Können.

Noch sind ihre Studien an der Musikhochschule Zürich- der eine bei Thomas Grossenbacher, der andere bei Homero Francesch- nicht abgeschlossen. Aber etliche Auszeichnungen beweisen, dass sie auf dem besten Weg zu einer schönen Karriere sind. Dies bestätigte auch ihr Konzert im Gartensaal der Villa Boveri. Es verwunderte nicht, dass sie mit Beifall überhäuft wurden.

Der erste Prüfstein war Debussys Sonate aus dem Jahre 1915......ein faszinierendes Opus, das den Interpreten erlaubte, voll aus sich herauszugehen und das wechselnde Geschehen vielfarbig und fesselnd darzustellen. Beide Interpreten lösten die technischen Probleme überzeugend.


Facettenreich und sensibel

Der Cellist konnte in der D-dur Sonate op. 78 von Brahms, ursprünglich für Violine und Klavier komponiert, sein höchst sensibles Gestaltungsvermögen beeindruckend demonstrieren. Wie facettenreich gelangen ihm die verschiedenen Melodienbögen, wie packend liess er seinen satten Ton erklingen, wie berückend erklangen die lyrischen Phrasen. Einmal verlieh er den schweren Gedankengängen haftende Eindrücke, einmal schwelgte er in sanften Tönen. Andreas Neudauer assistierte ihm sehr zuverlässig.
Gemässigt atonal kam Schostakowitschs d-moll-Sonate op. 40, sein erstes grosses Kammermusikwerk, daher......Hier konnte das Duo nochmals seine faszinierenden Farben malen, seine subtil disponierten Kräfte vom donnernden Fortissimo bis zum ersterbenden Pianissimo spielen lassen.

(Jürg Haller)

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